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Aust-Wimberger Bau GmbH
in Großkrut

(1 Bewertungen)

Lundenburgerstraße 39
2143 Großkrut

T:02556 7228

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Creditreform

Crefo-Nr. 9150402638

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Name:

Aust-Wimberger Bau GmbH

Adresse:

Lundenburgerstraße 39
2143 Großkrut

Firmenbuchnummer:

FN 506131 k

UID-Nummer:

ATU74024548

Beginndatum der Rechtsform:

30.11.2018

Tätigkeitsbeschreibung:

Hochbauarbeiten, insbesondere Errichtung von Massivziegelhäusern Fuhrpark: 45 KFZ

Handelnde Personen

Geschäftsführer

Herr Ing. Mag. (FH) Wimberger ChristianPrivatperson
alleinvertretungsberechtigt
Herr Königsecker NorbertPrivatperson
alleinvertretungsberechtigt

Gesellschafter

Firma Wimberger Gruppe GmbH Ges.m.b.H.
Anteil: 80,00%
Herr Ing. Macho KarlPrivatperson
Anteil: 20,00%

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.

Bonitätsauskünfte & Inkasso

Firmenbuchauszug

Amtlicher und aktueller Firmenbuchauszug angeboten durch die FirmenABC Marketing GmbH – offizielle Verrechnungsstelle der Republik Österreich.

Firmenbuchauszug / €11,- (exkl. USt.)

Inhalte des amtlichen Firmenbuchauszuges

Das Firmenbuch ist die offizielle Datenbank des Bundesministeriums für Justiz gemäß dem Bundesgesetz BGBL Nr. 10/1991 und enthält die laut Firmenbuchgesetz vorgesehenen Eintragungen in das Firmenbuch.

Der amtliche und aktuelle Firmenbuchauszug wird durch die FirmenABC Marketing GmbH als Offizielle Verrechnungsstelle der Republik ÖSTERREICH angeboten und bestätigt die Identität einer Firma und ihre Funktionsträger.

Inhalte eines Firmenbuchauszuges

  • Firmenname und Rechtsform
  • Firmensitz (Geschäftsanschrift)
  • Firmenbuchnummer
  • Datum der Eintragung
  • Geschäftsführung
  • Prokura
  • Funktionsträger und ihre Vertretungsbefugnisse
  • Gesellschafter (und welche Anteile sie halten)
  • Umwandlung, Verschmelzung, Spaltung und Satzungen
  • Kapital der Gesellschaft (je nach Rechtsform)

Die Informationen werden in Echtzeit erstellt und unverändert weitergegeben. Der Firmenbuchauszug wird im PDF-Format zum Speichern und Drucken angeboten.

Gabriela Bernreiter

am 16.02.2026

absoluter Fehlgriff für uns!!!

Unser Vorhaben: Umstellung von Gasheizung auf Wärmepumpe, Fenstertausch, Fassadendämmung, Renovierung der gesamten Elektrik, im Bad eine 1 x 1 m große Trennwand niederreißen, WC an andere Stelle versetzen, statt einer Badewanne eine Dusche einbauen. Im Kellergeschoss in der Garage einen zusätzlichen Waschplatz anlegen. Gar nicht soooo schlimm, meinen Sie?
Wir hatten insgesamt 5 Kostenvoranschläge eingeholt, und uns dann für den „mittelpreisigen“ der Firma AUST-Wimberger Traismauer, Mitglied der Wimbergergruppe, die wiederum Mitglied der Bauherrenhilfe ist, entschieden, weil wir davon ausgingen, dass wir hier qualitativ hochwertige, korrekte Arbeit in kürzester Zeit erwarten durften und mit unserem Haus während der Bauphase pfleglich umgegangen werden würde.
Firmenphilosophie der Wimbergergruppe: „Wir bauen mit Menschen für Menschen. […] Wir stehen für klare Kommunikation, transparente Abläufe und verbindliche Zusagen – und schaffen so Sicherheit und Vertrauen. […] Wir bündeln Erfahrung, Innovation und Tatkraft, um jedes Projekt mit höchster Effizienz und Qualität umzusetzen.“ […] Die Unternehmen der WIMBERGER Gruppe bauen mit Verstand, Leidenschaft und Verantwortung. Deshalb setzen wir auf eigenverantwortlich agierende Partnerbetriebe, die in ihrer Region verwurzelt sind, ihr Handwerk leben und für ihre Kund:innen brennen.“
Firmenphilosophie AUST-WIMBERGER: „Auch beim Sanieren und Renovieren von Wohnungen und Häusern legen wir mit einer genauen Planung die Basis für ein erfolgreiches Bauvorhaben. Wir führen notwendige statistische Berechnungen durch, erstellen anschauliche Designs, informieren Sie über mögliche Förderungen und helfen bei Behördengängen und Bewilligungen…[...] Wenn wir Ihr Haus renovieren, übernehmen wir bei Bedarf den Tausch von Wasser- und Elektroinstallationen, erneuern Gas- und Heizungsleitungen, tauschen oder streichen Türen und Fenster, kümmern uns um Putz und Farbe ebenso wie um die Sanierung von Böden und Sanitärräumen. Ihr AUST-Bau Sanierungsprofi kümmert sich zuverlässig um all Ihre Anliegen und koordiniert und prüft alle Sanierungsschritte. […] Wir leben einen respektvollen und partnerschaftlichen Umgang untereinander in unserem Unternehmen, mit Ihnen und mit unseren Partnern.“
Dazu noch einige Qualitätszertifikate – wir dachten, wir wären in kompetenten und sicheren Händen und haben uns auf das Sanierungsprojekt gefreut.
Mittlerweile wissen wir eindeutig: DIE EINZIGEN, DIE BEI AUST-WIMBERGER TRAISMAUER BRENNEN (und zwar mit ungeheuer viel Geld) SIND DIE KUND:INNEN, NICHT DIE BAUFIRMA ODER GAR DIE INVOLVIERTEN HANDWERKER!!! Hier ein paar Beispiele:
Vertragsabschluss: Anfang Dezember 2024 erteilte ich AUST-Wimberger den Auftrag, der Vertragsabschluss sollte Mitte Dezember 2024 erfolgen, was aber krankheitsbedingt nicht zustande kam. Am 2. Jänner 2025 bekam ich um 8 Uhr früh vom Kundenberater der Firma AUST-WIMBERGER Traismauer den letztgültigen Kostenvoranschlag gemailt, der in Form eines Vertrages dann um 11:00 Uhr in meinem Haus unterzeichnet werden sollte. Der Kundenberater erschien dann gehetzt um 12:00 Uhr zur Besprechung und Unterzeichnung des Vertrages – der, einige Abweichungen zum Kostenvoranschlag von 8 Uhr früh aufwies, die händisch ausgebessert wurden – auch die Projektkosten wurden mithilfe eines Taschenrechners in Windeseile neu berechnet – insgesamt würde dann der händisch nachgebesserte Vertrag laut Kundenberater nach Unterzeichnung auch so rechtsgültig. Das Datum des Vertrags wurde bei 18. Dezember 2024 belassen, da es sonst wegen der zu Jahreswechsel erhöhten Preise zu Mehrkosten für mich gekommen wäre.
Ich kann aus gemachter Erfahrung nur jedem raten, einen solchen Vertrag NICHT zu unterzeichnen, sondern vorher von einem Rechtsanwalt durcharbeiten zu lassen. Leider habe ich das nicht getan und konnte danach auch nicht mehr aus dem Vertrag aussteigen, weil für jede „Baustufe“ eine Abschlagszahlung vorgesehen ist und ich für den Gesamtvertrag nur die üblichen 14 Tage Rücktrittsrecht hatte, die aber vergangen waren, bis es zur eigentlichen, d.h. detaillierten, Planung des Projektes kam.
Planung des Projektes: 14 Tage nach Unterzeichnung des Vertrages erschienen Kundenberater, Bauleiter sowie alle notwendigen Handwerker und besichtigten das Haus – vom Fassadenbauer war noch nicht die Rede, der würde dann zu einem späteren Zeitpunkt dazugezogen, da zuerst die neuen Fenster eingebaut werden müssten, um dann die richtigen Maße für die Fassadendämmung zu berechnen. Bei dieser Besprechung wurde mir versichert, dass ich keine Baubewilligung brauchen würde – die Wand im Bad wäre nur eine Zwischenwand und der Abstand der 5 KWh Wärmepumpe im Vorgarten zur Straße wäre mehr als 3 m, was den Wiener Vorschriften bezüglich der Geräuschemission entsprechen würde, womit die Wärmepumpe bewilligungsfrei sei. Was bereits in dieser Besprechung erhellte: Wenn man als Kunde etwas nicht wollte, wurde einem lachend mitgeteilt, dass man ganz schön dumm sein müsse, wenn man das nicht wolle, jeder brauche doch z.B. elektrisch öffnende Fensterläden. Eine halbe Stunde wurde herumdiskutiert, bis ich schließlich meinte, wenn es einen Blackout gäbe, säße ich im stockdunklen Haus, weil ich ja die Fensterläden nicht hochkurbeln könne. Das war dann doch ein Argument, das von den Handwerkern akzeptiert werden konnte. So ging es über rund 6 Stunden weiter. Immer wieder wurde betont: Nein, wir brauchen keine Bauanzeige oder gar Baubewilligung, das darf man alles und man braucht die Baupolizei nicht.
Nach der Besprechung vor Ort gab es noch etliche Telefonate mit dem Bauleiter – bezüglich fehlendem Überlager bei der Terrassentüre etc. – schließlich deutete der Bauleiter an, dass wir doch eine 10 kWh Wärmepumpe brauchen würden, was einen etwas stärkeren Schlauch von der Außen- zur Inneneinheit verlange, aber insgesamt die Kosten nur um maximal 2000.- € erhöhen würde. Die Frage, ob dann auch der Abstand zur Straße kein Problem darstellen würde und das größere Gerät weiterhin bewilligungsfrei wäre, wollte er mit dem Installateur besprechen und sich dann wieder melden. Er meldete sich nicht – also rief ich irgendwann selbst beim Installateur an, der meinte, dass der Abstand größer sein müsste, aber eh 5 Meter zur Verfügung stünden und sich schon keiner aufregen würde. Das hat mich dann doch beunruhigt und ich rief sicherheitshalber selbst bei der Wiener Baupolizei an: Da hieß es, dass die 10 KWh Wärmepumpe sehr wohl bewilligungspflichtig sei, wenn nicht ein Abstand von 6 Metern bis zur Straße eingehalten würde – oder sie müsste halt im Garten hinten stehen. Ich sollte, wenn ich nicht einen anderen Standplatz für das Außengerät finden würde, eine Bauanzeige machen und gleichzeitig 3 Baupläne, die von einer befugten Person (Baumeister, Architekt) erstellt worden waren, vorlegen. Ich informierte Bauleiter und Installateur sowie Kundenberater. Es meldete sich der Kundenberater: Ich solle unter keinen Umständen auf die Baupolizei hören, die würden immer nur Schwierigkeiten machen. Man würde das jetzt einfach durchziehen und hinterher würde sich schon keiner aufregen. Auch der Hinweis darauf, dass man, wenn sich doch jemand aufregt, dann die sündteure Anlage wieder abbauen und irgendwo anders neu installieren müsse, meinte er dann, ja, wenn ich unbedingt wolle, hätte er schon eine bekannte Architektin an der Hand, die mir die Pläne zeichnen könne. Zusatzkosten rund 5.000.- € - im Vertrag mit AUST-WIMBERGER Traismauer stand: 2.800.- €, wenn man das Bauplanpaket dazubuchen würde, das ja, aber leider sei derzeit kein interner Bauzeichner verfügbar, weshalb ich dann voraussichtlich ein dreiviertel Jahr warten müsste, bis die Pläne fertig seien. Das wollte ich natürlich nicht und habe die dem Kundenberater bekannte Architektin beauftragt.
Während diese Sache lief, beschloss der Bauleiter in meinem Haus mit den Vorabreiten für die Umgestaltung des Bades zu beginnen. Die Zwischenmauern wurden entfernt, Fliesen abgeschlagen und die Hälfte des Estrichs abgetragen. Als wir am Sonntag darauf ins Haus kamen, fand sich unter den Eckventilen des ehemaligen Waschtischs einen Kübel, der übergelaufen war und das Wasser stand rund 1 cm hoch im ganzen Raum, glücklicherweise noch nicht im Vorzimmer. Im Vorgarten war der Schutt gelagert worden. Ich sendete dem Bauleiter ein paar Fotos vom überschwemmten Bad, rief ihn dann am Montag an und bat ihn höflich, mir im Falle, dass im Haus etwas tropft, Bescheid zu geben, oder wenigstens den Hauptwasserhahn abzudrehen. Was von seiner Seite folgte, war eine Schimpftirade: wieso ich es wagen könne, ihm an einem Sonntag Fotos zu schicken und behaupten würde, seine Arbeiter hätten nicht überprüft, ob Wasser rinnt und überhaupt hätte er keine Zeit sich dumme Weiber anzuhören, die eh von nix was verstehen würden. Ich solle einfach nur meinen Mund halten. Mir fehlten ehrlich gesagt die Worte, zumal ich ja nur mein Haus vor einem Wasserschaden schützen wollte. Ich habe das Telefonat dann abgebrochen und dem Bauleiter sowie allen anderen Beteiligten inklusive Geschäftsführer ein Mail geschickt und um einen anderen Bauleiter gebeten. Reaktion: keine. Auch der Bauleiter wurde nicht ausgetauscht, stattdessen wurden die Arbeiten über 2 Monate nicht wieder aufgenommen – der Schutt lagerte weiter im Vorgarten. Mehrere Versuche, das notwendige Entsorgen zu erwirken blieben ergebnislos. Dann ein weiterer Supergau: Die Baupolizei war mit der Installation der Wärmepumpe im Vorgarten leider nicht einverstanden, sodass wir sie im eigentlichen Garten aufstellen mussten – dazu war es notwendig, eine längere Künette auszuheben und, und, und – Zusatzkosten von rund 15.000.- €, die über die Regiekosten verrechnet wurden. Dazu noch die höheren Installateurkosten wegen des stärkeren Schlauches – insgesamt also rund 17.000.- € Mehrkosten gegenüber dem Vertrag.
Mittlerweile war zudem klar geworden, dass es eines etwas umfassenderen Bauverfahrens bedurfte, da im Zuge der Fassadendämmung auch die Terrasse eine Absturzsicherung erhalten muss, weil sich die Höhe der Terrasse durch das aufzubringende Dichtungsmaterial erhöht und ab einer gewissen Terrassenhöhe eben eine Absturzsicherung angebracht werden muss. Zudem musste die Wärmepumpe um die notwendigen Abstände zu den Nachbarn einzuhalten so knapp neben der Terrasse aufgestellt werden, dass dort ein ursprünglich angelegtes Hochbeet nicht mehr rekonstruiert werden konnte, sodass sich die Außengestaltung des Hauses laut Baupolizei so stark veränderte, dass ohnedies eine Absturzssicherung notwendig sei. Die Baupläne mussten also neuerlich umgezeichnet und an die Baupolizei geschickt werden. Kostenpunkt ca. 500.- €, denn die Architektin hatte bereits Mitleid mit mir. Warum hatte mir eine so vorausschauende Baufirma so etwas nicht vorher gesagt? Sie können doch so einen Fall nicht zum ersten Mal haben - haben sie keine Ahnung von den Wiener Bauvorschriften oder war es ihnen egal? Mein Vertrauen war zutiefst erschüttert und ich verbrachte Mai bis August 2025 damit, Bauleiter, Installateur, Elektriker und Fensterbauer zu überwachen und zu organisieren: nur drei Highlights:
• Man hatte vergessen, den zweiten Teil des Estrichs im Bad zu entfernen, weswegen der Installateur keinen Duschabfluss installieren konnte. Es brauchte 3 Wochen, um das Abstemmen des Estrichs zu veranlassen und den Installateur zurückzurufen, Bautrupp zurückrufen, Estrich fertig abgestemmt, Installateur zurückrufen, der dann ein Konstrukt einbaute, bei dem das Abwasser niemals in den Kanal im Keller gelangt wäre. Installateur nochmals zurückrufen.
• Die Fenster waren innen so schief verputzt worden, dass es mit freiem Auge erkennbar war, wobei die Ziehgurte für die Außenjalousien gleich teilweise mit eingemauert worden waren. Bei keinem der Fenster war ein Kantenschutz angebracht worden. Also Arbeiter wieder zurückholen, alles herunterklopfen, neu verputzen.
• Es stellte sich heraus, dass unter Eingangs- und Terrassentüre keine Dämmungen eingebaut worden waren, sodass Wärme/ Kälte, Schnee und Regen ungehindert ins Haus eingedrungen wären, also beide Türen wieder ausbauen, Dämmung installieren.
Der Bauleiter dazu: „Sie machen das wirklich hervorragend!“ Wenn es einen stärkeren Ausdruck gibt, als „verarscht“, dann habe ich das gefühlt. Mittlerweile waren in meinem Haus auch diverse Schäden bemerkbar: alle Stiegen voll mit Verputzpatzern, eine Fliese angebohrt, weil man sich „geirrt“ habe und gerade so schön im Bohren gewesen sei. Generell versuchte man, mir das Verputzen etlicher „Fehlbohrungen“ durch den Installateur (etwa vom Keller durch den Estrich im Vorzimmer des Obergeschosses oder völlig falsch ausgestemmte Wände für den Duschanschluss, einen Waschtischanschluss, bei dem man durch die Wand ins dahinter gelegene Zimmer gestemmt hatte, und, und, und) statt über die dafür vorgesehene Pauschale über die Regiekosten zu verrechnen – bis ich mich geweigert habe, solche Rechnungen zu zahlen. Dazu noch einige „Slapsticks“ wie aus einem sehr schlechten Film: Eine neue Heizungsleitung war so tief verlegt, dass man die Garagentüre kaum noch öffnen konnte, ein Kabelkanal wurde so verlegt, dass die Glühbirne der darüber befindlichen Lampe niemals mehr ausgetauscht hätte werden können und, und, und… Wandverkleidungen, Kanalabdeckungen etc., die man entfernt hatte, wurden niemals mehr angebracht. Das neuerliche Anbringen der Wandverkleidung etc. sollte dann wieder über die Regiekosten abgerechnet werden, obwohl es eigentlich, wie gesagt, für Stemmen und Verputzen ohnedies eine Pauschale gab. Es war einfach nur eine Katastrophe – und mit Dreck hatte ich sehr wohl gerechnet, aber das, was sich in meinem Haus abspielte, war einfach nur noch irr, zumal mir zugesichert worden war, dass alles abgeklebt werden würde. Gefühlte 50 Mal habe ich selbst die Holztreppe abgedeckt, nur um dann anderntags herauszufinden, dass man die Abdeckplane verwendet hatte, um sie als Abdeckung auf die neuen Fensterbretter zu kleben, weil der Bauleiter so ein Material nicht organisiert habe. Auch mit der Schuttentsorgung hat es weiterhin nichts als Probleme gegeben – schließlich hat es geheißen, ich könne ihn ja selbst entsorgen, wenn es mich störe, dass er so direkt vor der Haustüre liege. Manchmal hat der Bauleiter auch vergessen, genügend anderes Material zeitgerecht zu organisieren. Heißt: die Bauarbeiter erschienen pünktlich, riefen beim Bauleiter an, warteten eine oder zwei Stunden und fuhren dann wieder – so etwas ergibt inklusive 4 Stunden Fahrzeit eine ziemlich hohe Regierechnung, die ich irgendwann nicht mehr zahlen wollte. Zudem hat es das Projekt ziemlich verzögert. Ebenso, wie verschiedene andere Dinge: Es sei halt Urlaubszeit, 3 Poliere seien mit Bandscheibenproblemen oder Handverletzungen im Krankenstand, man habe halt eine Magen-Darm-Virus-Epidemie,...
Aufgrund dessen musste ich den Einbau meiner neuen Küche insgesamt 3 Mal verschieben und die Malerarbeiten sowie das Fliesenlegen im Bad in den September verschieben.
Im September hätte eigentlich schon das ganze Haus fertig und mit Fassade versehen sein sollen. Naja, versicherte mir der Bauleiter, das mit der Fassade würde sich im heurigen Jahr schon noch ausgehen, das ginge ja sehr schnell. Der Fassadenbauer kam dann auch wirklich Anfang September, um die Fassade zu planen. Plötzlich sollte ich einen Spengler für die Abdeckung der Fassade zum Dach sorgen – der Hinweis, dass das bereits im Vertrag inkludiert sei, wurde mit den Worten quittiert „Aso, na das war halt im Jänner so, jetzt nicht mehr, hahahaha.“ Mir fehlten wieder einmal die Worte. Und ich war ohnedies sowieso schon knapp davor, die Firma AUST-WIMBERGER hochkant hinauszuschmeißen. Was ich dann auch getan habe, als sich herausstellte, dass die Fassade erst in der letzten Oktoberwoche/ ersten Novemberwoche in Angriff genommen werden würde, wofür man 4 Wochen brauchen würde, im Dezember also alles fertig sein würde – für mich war zu diesem Zeitpunkt klar, dass bei dem Tempo der Firma Wimberger die Arbeiten mit Sicherheit 2 Monate brauchen würden, die Außentemperaturen auf jeden Fall unter +5 Grad absinken würden, d.h. ich eine Fassadendämmung bekommen würde, die sich innerhalb kürzester Zeit ablösen würde – oder mein Haus bis ins Frühjahr eingerüstet bleiben müsste – und ich auch noch für die Miete des Gerüsts zahlen würde. Da habe ich lieber einen Anwalt hinzugezogen, um noch einige „Entschädigungen“ für die entstandenen Schäden und falsch verrechneten Regieleistungen zu bekommen und habe die 7.500.- € Abschlagszahlung für den Entfall eines Vertragsteils (d.h. der Fassade) gezahlt.
Sie fragen sich jetzt, warum ich mich nicht wiederholt bei der Geschäftsleitung beschwert habe? Habe ich, sogar bei der Firmenleitung der Wimbergergruppe insgesamt, die mir aber mitteilte, dass es Sache von AUST-Wimberger Traismauer sei, die Dinge in Ordnung zu bringen. Man muss auch sagen, dass der Geschäftsführer der Niederlassung in Traismauer das versucht hat, allerdings in einer Art und Weise, die um keinen Deut besser war, als die des Bauleiters. Ich habe dann wie gesagt, einen Anwalt hinzugezogen, der zwar auch Zusatzkosten verursachte, aber immerhin bezüglich der Entschädigungen sehr hilfreich war. Er hat mir auch geraten die Firma Wimberger zu klagen, zumal auch die Rechnungslegung ziemlich mangelhaft und eigenartig war. Eine solche Klage wollte ich dann aber doch nicht, weil sie noch teurer gewesen wäre, als die Abschlagszahlung, die ich für den Entfall der Fassadenarbeiten zahlen musste. Und man hätte ja nicht gewusst, wie das Verfahren ausgegangen wäre.
Das Ganze zog dann bezüglich der Förderung noch einige unliebsame Diskussionen nach sich: Für das Ausstellen einer auch für die Bundesförderstelle akzeptablen Schlussrechnung brauchte die Firma Wimberger, die die Rechnungslegung für die Firma Aust-Wimberger macht, nämlich von Ende Oktober bis Mitte Dezember. Auch hier wieder: unzählige Telefonate, die Anschuldigung, dass ich zu doof oder die Förderstelle zu knausrig sei und, und, und.
Nachdem ich der Wimberger-Buchhaltungsabteilung und der Niederlassung Traismauer einen Entwurf der Schlussrechnung, so wie sie mir von der Förderstelle beschrieben worden ist, gesendet habe, haben sie diesen Entwurf einfach auf ihr eigenes Briefpapier gedruckt, mir gemailt und es gab überhaupt kein Problem mit der Förderstelle mehr. Man darf sich wieder einmal fragen: Was ist das für eine Firma, die nicht einmal in der Lage ist gesetzeskonforme Rechnungen auszustellen?
Denn - nur als kleiner Hinweis am Rande: Das mit den Entwürfen für die Rechnungen war auch zuvor schon üblich, da die Buchhaltung der Firma Wimberger nicht in der Lage war, Rechnungen auszustellen, auf denen auch die Dienstleistungen angeführt sind. Zuerst habe ich darum gebeten, mir eine allen Gesetzen entsprechende Rechnung für die Regieleistungen zuzusenden – das ginge nicht, weil die Buchhaltung nicht wüsste, was auf der Baustelle gemacht worden sei. Ich solle halt einfach sagen, was ich auf der Rechnung stehen haben wolle, dann würde man das ergänzen. Also habe ich bei jeder Rechnung, die ich erhalten habe, zurückgemailt, welche „Dienstleitung“ (zB Graben einer Künette, Verputzen Fenster,…) abgerechnet wird, die Buchhaltung hat das ergänzt und dann habe ich es gezahlt. Nur der Vollständigkeit halber: Bei der Angabe von Arbeitsstunden, Mehrwertsteuer und Skonti hat es auch ein paar Probleme gegeben.
Ich kann nur sagen: Eine absolut ungute Erfahrung mit Menschen, die in einer ganz eigenen Blase zu leben scheinen, in der Kunden absolute Störfaktoren sind und gelegentlich auch beleidigt werden, weil sie ja sonst nicht den Mund halten würden. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eine Frau bin und eigentlich immer den Mund halten sollte, wenn tatkräftige, handwerkende, organisierende Männer sich meiner Immobilie annehmen? Wahrscheinlich sollte ich eigentlich dankbar und froh sein, dass sie dauernd für mich denken und ich ihnen mein hart erarbeitetes Geld in den Rachen werfen darf? Oder ich habe als Städterin halt einfach kein Verständnis für althergebrachte Sitten?
Keine Ahnung, nur: Bitte beauftragen Sie diese Firma niemals, wenn Sie qualitativ hochwertige, rasche Arbeit einkaufen wollen und eine Entlastung bei der Organisation und Koordination der Handwerker erwarten. Bitte beauftragen Sie diese Firma auch nicht, wenn Sie eine Schlussrechnung haben wollen, mit der Sie eine für Sie reservierte Fördersumme abholen möchten.
Nichts davon bekommen Sie bei dieser Firma ohne selbst viele Stunden zu investieren, sich zu ärgern, schlecht behandelt zu werden und letztendlich hinterher noch viele Zusatzarbeiten, zB Austausch von irrtümlich angebohrten Fliesen etc., erledigen zu müssen. Und das für eine „Schweinegeld“. Gäbe es die Bewertung „minus 100“, würde ich sie für diese Firma vergeben.

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